Pokhara die 3te! :)

15.03. – 19.03.Das kleine Holzbett das wir uns für die Nacht geteilt haben war nach der letzten Nacht purer Luxus! Das Wetter heute Morgen ist klar und von dem Dorf in dem wir uns befinden haben wir einen perfekten Ausblick über die Berge vor uns. Ich würde sagen es ist der beste Ausblick den wir in den letzten Tagen überhaupt hatten! Nachdem wir unseren Milchtee getrunken haben erkundigen wir uns wie wir am besten zu einer Busstation kommen um zurück nach Pokhara zu fahren. Wir sind noch knapp 500 Höhenmeter über den Dörfern unter uns und müssen erst einmal eine steile Treppe hinunter die uns auf eine Art Hauptstraße führt. Ihr wollen wir einfach so lange folgen bis uns ein Bus entgegenkommt. Das ist wohl der beste Plan um so schnell wie möglich zurück in die Stadt zu kommen. Nach 10 Minuten passieren wir einen Jeep der am Straßenrand geparkt ist. Bereits voll gepackt mit Schulkindern fragen wir wo sie denn hin fahren würden. Nachdem wir die schlichte Antwort Pokhara bekommen sitzen wir eine Minute später auf dem Dach des Jeeps und warten darauf dass wir losfahren. Eine Stunde später sind wir dann zurück in der Stadt am See und kurz darauf checken wir auch in unserem Hostel ein. Die andern sind noch da und recht erstaunt, dass unser Treck schon vorbei ist, aber nachdem wir ihnen die Geschichte der letzten Tage erzählen werden wir gefeiert wie die Champions. Das erste was uns in den Sinn kommt ist natürlich gutes Essen. Wir haben heute Morgen extra nicht gefrühstückt um noch mehr Hunger zu haben als wir uns im OR2K auf die Terrasse mit Ausblick über den See und die umliegenden Berge verköstigen lassen. In den nächsten Tagen die wir hier verbringen erfahren wir so einiges über unseren Treck, die Einheimischen erzählen uns, dass nicht mal sie die Route wählen würden die wir gegangen sind und von anderen Touristen erfahren wir, dass der Schneesturm der uns zum umdrehen gezwungen hat ausschlaggebend dafür war, dass die Annapurnaregion für unbestimmte Zeit als Treckinggebiet geschlossen wurde. Angesichts der neuen Erkenntnisse freuen wir uns noch mehr darüber diesen Treck gemacht zu haben. Es war vielleicht nicht der schönste Treck in Nepal, aber auf jeden Fall der aufregendste. Wer braucht schon Fotos von Bergkulissen wenn er eine Story wie wir durchgemacht hat?!Wir regenerieren uns noch für 4 Nächte in diesem gemütlichen Ort. Nach der Erfahrung in den Wäldern sieht die ganze Stadt anders aus. Ein ganz neuer Flair bedeckt die Orte die wir schon kennen. Wir könnten wahrscheinlich noch ewig hier bleiben, aber irgendwann kommt der Moment an dem man sich entscheiden muss ob man stehen bleiben will und alles einfach so hinnimmt wies kommt oder ob man weiter zieht um neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. An unserem letzten Tag besuchen wir am Nachmittag nochmal die Kinder im Waisenhaus und bleiben bis zum Essen bevor wir mit dem Taxi zur Busstation fahren und uns ein Ticket für den Nachtbus nach Kathmandu holen um Morgen früh aufs Land zu Thomas Farm zu fahren.

17.4.17 04:12

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