Wie oben so auch unten...oder wia war des?

17.04.- 30.04Nach einer windigen zweieinhalb stündigen Überfahrt kommen wir ausgeruht aber immer noch müde in Napier im norden der Südinsel an und machen uns erst mal auf die Suche nach einem gemütlichen Café zum Frühstücken. Nachdem wir uns um unser leibliches Wohl gekümmert haben sind wir dann auch bereit uns wieder auf den Weg zu machen. Ich habe von ein paar anderen Backpackern gehört dass es in Blenheim, nicht weit von hier immer Arbeit auf den Weinfeldern gibt. Also ist es nur fair da mal mein Glück zu probieren, ich könnte mir eine Bleibe suchen und meine Schwester kann derweil ein bisschen allein weiter reisen und die Natur auf eigene Faust erkunden. Bei den ersten beiden Weinbauern bei denen ich nach einem Job frage bekomme ich eine Absage. Von einer anderen Quelle erfahre ich dann dass es erst in etwa 3 Wochen wieder richtig los geht und Leute gebraucht werden. Also heists wohl erst mal weiterreisen. Warum nicht die Zeit genießen die wir noch zusammen haben und später wieder zurück kommen wenn das mit der Jobsuche wieder leichter wird. Ramona hat sich die letzten Tage gründlichst mit dem Lonely Planet für Neuseeland auseinander gesetzt und eine schöne Route geplant die uns für die Zeit bis zu ihrem Rückflug nach Deutschland auf der Strecke hält. Über den Norden der Südinsel, vorbei am Golden Bay geht unser Weg über die Westküste nach unten zu den Gletschern. Der Straßenbau hier ist etwas anders als wir ihn aus Deutschland kennen, da gibt’s nicht mal ne kleine Zwischenstraße die zwei Hauptstraßen miteinander verbindet, wenn man sich für einen Weg entscheidet, dann bleibt es für die nächsten paarhundert Kilometer auch genau der Weg! Es gibt zwei Möglichkeiten wie wir uns den Weg hinunter an der Westküste gestalten können, bei dem einen sind wir zwar etwas schneller und fahren durchs Landesinnere, die andere Strecke führt direkt an der Küste entlang, vorbei an den berühmten pancake rocks. Eigentlich nur um einen Blick auf diese wie Pfannenkuchen aufeinander gestapelten Felsplatten zu erhaschen entscheiden wir uns für den Küstenweg und wie sollte es auch anders kommen, wir fahren volle lotte an ihnen vorbei ohne auch nur das geringste von ihnen mit zu bekommen :D Naja...passiert. Neuseeland hat ja zum Glück noch mehr zu bieten als nur ein Naturspektakel und so genießen wir die nächsten Tage damit die Gletscher und Berge auf der Südinsel zu erkunden bevor unsere Reise wieder etwas Städtischer wird, nicht zuletzt um vielleicht auf die schnelle doch noch einen Job in einer Stadt in einem gemütlichen Kaffee oder Restaurant zu finden in dem ich für die nächsten Monate bleiben könnte. Weder in Wanaka noch in Queenstown kommen wir in dieser hinsicht auf unsere kosten, aber zumindest sind es zwei schöne Städte die es wert sind ein zwei Tage da zu bleiben und das Leben hier zu genießen, Queenstown ist ziemlich geschäftig, eine richtige Touristenstadt mit einem großen See an dem man sich mal den ein oder andern Kaffee gönnen kann. Wanaka hingegen ist sozusagen ein kleines etwas weniger hektisches Queenstown, genau wie die große Stadt auch an einem See gelegen ist es hier ruhiger und die Atmosphäre ist im allgemeinen etwas gechillter. Die Leute machen einen glücklicheren Eindruck und scheinen etwas gelassener zu sein.Wie dem auch sei. Wir verbringen viel Zeit damit uns unseren Weg durch das leben hier zu schlagen und schneller als wir schauen können ist es dann auch soweit dass wir am Ende des Monats angekommen sind. Bei einem letzten Bier, ziemlich genau dem ersten dass wir uns in einem Supermarkt gekauft haben sitzen wir auf einer Parkbank, genießen den Sonnenuntergang und machen das was wir die letzten Tage am besten gekonnt haben, wir lassen uns von Mark Uwe Kling die Story von ihm und seinem Känguru durch die kleinen Lautsprecher auf uns einprasseln. Auch wenn wir vielleicht nicht immer viel zu reden hatten, hatten wir eine unglaublich schöne Zeit miteinander und ich bin Froh dass mich meine kleine Schwester ein bisschen auf meinem Weg begleitet hat. Wie heists so schön, man muss auch mal gemeinsam schweigen können um zu wissen was man an einander hat. Unter diesem Motto machen wir uns auf dem Weg zum Flughafen, holen uns noch ein letztes Subway Sandwich und ein letztes gemeinsames Bier, dann ruhen wir uns noch ein bisschen in unserem gemütlichen Wohnzimmer aus und bald scheppert dann auch schon der Wecker der uns unsanft sagt dass es schön langsam Zeit wird sich von einander zu verabschieden. Nachdem ich meinS Schwesterherz um halb 4 Uhr Morgens am Flughafen Christchurch abgesetzt habe mache heißt es für mich nochmal 30 Minuten Autofahrt bis ich an einem freien Campingplatz etwas südlich von Christchurch ankomme und mein Nachtquartier zum ersten mal nach zwei Monaten wieder alleine aufschlage.

16.10.17 11:16, kommentieren

Wie oben so auch unten...oder wia war des?

17.04.- 30.04Nach einer windigen zweieinhalb stündigen Überfahrt kommen wir ausgeruht aber immer noch müde in Napier im norden der Südinsel an und machen uns erst mal auf die Suche nach einem gemütlichen Café zum Frühstücken. Nachdem wir uns um unser leibliches Wohl gekümmert haben sind wir dann auch bereit uns wieder auf den Weg zu machen. Ich habe von ein paar anderen Backpackern gehört dass es in Blenheim, nicht weit von hier immer Arbeit auf den Weinfeldern gibt. Also ist es nur fair da mal mein Glück zu probieren, ich könnte mir eine Bleibe suchen und meine Schwester kann derweil ein bisschen allein weiter reisen und die Natur auf eigene Faust erkunden. Bei den ersten beiden Weinbauern bei denen ich nach einem Job frage bekomme ich eine Absage. Von einer anderen Quelle erfahre ich dann dass es erst in etwa 3 Wochen wieder richtig los geht und Leute gebraucht werden. Also heists wohl erst mal weiterreisen. Warum nicht die Zeit genießen die wir noch zusammen haben und später wieder zurück kommen wenn das mit der Jobsuche wieder leichter wird. Ramona hat sich die letzten Tage gründlichst mit dem Lonely Planet für Neuseeland auseinander gesetzt und eine schöne Route geplant die uns für die Zeit bis zu ihrem Rückflug nach Deutschland auf der Strecke hält. Über den Norden der Südinsel, vorbei am Golden Bay geht unser Weg über die Westküste nach unten zu den Gletschern. Der Straßenbau hier ist etwas anders als wir ihn aus Deutschland kennen, da gibt’s nicht mal ne kleine Zwischenstraße die zwei Hauptstraßen miteinander verbindet, wenn man sich für einen Weg entscheidet, dann bleibt es für die nächsten paarhundert Kilometer auch genau der Weg! Es gibt zwei Möglichkeiten wie wir uns den Weg hinunter an der Westküste gestalten können, bei dem einen sind wir zwar etwas schneller und fahren durchs Landesinnere, die andere Strecke führt direkt an der Küste entlang, vorbei an den berühmten pancake rocks. Eigentlich nur um einen Blick auf diese wie Pfannenkuchen aufeinander gestapelten Felsplatten zu erhaschen entscheiden wir uns für den Küstenweg und wie sollte es auch anders kommen, wir fahren volle lotte an ihnen vorbei ohne auch nur das geringste von ihnen mit zu bekommen :D Naja...passiert. Neuseeland hat ja zum Glück noch mehr zu bieten als nur ein Naturspektakel und so genießen wir die nächsten Tage damit die Gletscher und Berge auf der Südinsel zu erkunden bevor unsere Reise wieder etwas Städtischer wird, nicht zuletzt um vielleicht auf die schnelle doch noch einen Job in einer Stadt in einem gemütlichen Kaffee oder Restaurant zu finden in dem ich für die nächsten Monate bleiben könnte. Weder in Wanaka noch in Queenstown kommen wir in dieser hinsicht auf unsere kosten, aber zumindest sind es zwei schöne Städte die es wert sind ein zwei Tage da zu bleiben und das Leben hier zu genießen, Queenstown ist ziemlich geschäftig, eine richtige Touristenstadt mit einem großen See an dem man sich mal den ein oder andern Kaffee gönnen kann. Wanaka hingegen ist sozusagen ein kleines etwas weniger hektisches Queenstown, genau wie die große Stadt auch an einem See gelegen ist es hier ruhiger und die Atmosphäre ist im allgemeinen etwas gechillter. Die Leute machen einen glücklicheren Eindruck und scheinen etwas gelassener zu sein.Wie dem auch sei. Wir verbringen viel Zeit damit uns unseren Weg durch das leben hier zu schlagen und schneller als wir schauen können ist es dann auch soweit dass wir am Ende des Monats angekommen sind. Bei einem letzten Bier, ziemlich genau dem ersten dass wir uns in einem Supermarkt gekauft haben sitzen wir auf einer Parkbank, genießen den Sonnenuntergang und machen das was wir die letzten Tage am besten gekonnt haben, wir lassen uns von Mark Uwe Kling die Story von ihm und seinem Känguru durch die kleinen Lautsprecher auf uns einprasseln. Auch wenn wir vielleicht nicht immer viel zu reden hatten, hatten wir eine unglaublich schöne Zeit miteinander und ich bin Froh dass mich meine kleine Schwester ein bisschen auf meinem Weg begleitet hat. Wie heists so schön, man muss auch mal gemeinsam schweigen können um zu wissen was man an einander hat. Unter diesem Motto machen wir uns auf dem Weg zum Flughafen, holen uns noch ein letztes Subway Sandwich und ein letztes gemeinsames Bier, dann ruhen wir uns noch ein bisschen in unserem gemütlichen Wohnzimmer aus und bald scheppert dann auch schon der Wecker der uns unsanft sagt dass es schön langsam Zeit wird sich von einander zu verabschieden. Nachdem ich meinS Schwesterherz um halb 4 Uhr Morgens am Flughafen Christchurch abgesetzt habe mache heißt es für mich nochmal 30 Minuten Autofahrt bis ich an einem freien Campingplatz etwas südlich von Christchurch ankomme und mein Nachtquartier zum ersten mal nach zwei Monaten wieder alleine aufschlage.

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Wie oben so auch unten...oder wia war des?

17.04.- 30.04Nach einer windigen zweieinhalb stündigen Überfahrt kommen wir ausgeruht aber immer noch müde in Napier im norden der Südinsel an und machen uns erst mal auf die Suche nach einem gemütlichen Café zum Frühstücken. Nachdem wir uns um unser leibliches Wohl gekümmert haben sind wir dann auch bereit uns wieder auf den Weg zu machen. Ich habe von ein paar anderen Backpackern gehört dass es in Blenheim, nicht weit von hier immer Arbeit auf den Weinfeldern gibt. Also ist es nur fair da mal mein Glück zu probieren, ich könnte mir eine Bleibe suchen und meine Schwester kann derweil ein bisschen allein weiter reisen und die Natur auf eigene Faust erkunden. Bei den ersten beiden Weinbauern bei denen ich nach einem Job frage bekomme ich eine Absage. Von einer anderen Quelle erfahre ich dann dass es erst in etwa 3 Wochen wieder richtig los geht und Leute gebraucht werden. Also heists wohl erst mal weiterreisen. Warum nicht die Zeit genießen die wir noch zusammen haben und später wieder zurück kommen wenn das mit der Jobsuche wieder leichter wird. Ramona hat sich die letzten Tage gründlichst mit dem Lonely Planet für Neuseeland auseinander gesetzt und eine schöne Route geplant die uns für die Zeit bis zu ihrem Rückflug nach Deutschland auf der Strecke hält. Über den Norden der Südinsel, vorbei am Golden Bay geht unser Weg über die Westküste nach unten zu den Gletschern. Der Straßenbau hier ist etwas anders als wir ihn aus Deutschland kennen, da gibt’s nicht mal ne kleine Zwischenstraße die zwei Hauptstraßen miteinander verbindet, wenn man sich für einen Weg entscheidet, dann bleibt es für die nächsten paarhundert Kilometer auch genau der Weg! Es gibt zwei Möglichkeiten wie wir uns den Weg hinunter an der Westküste gestalten können, bei dem einen sind wir zwar etwas schneller und fahren durchs Landesinnere, die andere Strecke führt direkt an der Küste entlang, vorbei an den berühmten pancake rocks. Eigentlich nur um einen Blick auf diese wie Pfannenkuchen aufeinander gestapelten Felsplatten zu erhaschen entscheiden wir uns für den Küstenweg und wie sollte es auch anders kommen, wir fahren volle lotte an ihnen vorbei ohne auch nur das geringste von ihnen mit zu bekommen :D Naja...passiert. Neuseeland hat ja zum Glück noch mehr zu bieten als nur ein Naturspektakel und so genießen wir die nächsten Tage damit die Gletscher und Berge auf der Südinsel zu erkunden bevor unsere Reise wieder etwas Städtischer wird, nicht zuletzt um vielleicht auf die schnelle doch noch einen Job in einer Stadt in einem gemütlichen Kaffee oder Restaurant zu finden in dem ich für die nächsten Monate bleiben könnte. Weder in Wanaka noch in Queenstown kommen wir in dieser hinsicht auf unsere kosten, aber zumindest sind es zwei schöne Städte die es wert sind ein zwei Tage da zu bleiben und das Leben hier zu genießen, Queenstown ist ziemlich geschäftig, eine richtige Touristenstadt mit einem großen See an dem man sich mal den ein oder andern Kaffee gönnen kann. Wanaka hingegen ist sozusagen ein kleines etwas weniger hektisches Queenstown, genau wie die große Stadt auch an einem See gelegen ist es hier ruhiger und die Atmosphäre ist im allgemeinen etwas gechillter. Die Leute machen einen glücklicheren Eindruck und scheinen etwas gelassener zu sein.Wie dem auch sei. Wir verbringen viel Zeit damit uns unseren Weg durch das leben hier zu schlagen und schneller als wir schauen können ist es dann auch soweit dass wir am Ende des Monats angekommen sind. Bei einem letzten Bier, ziemlich genau dem ersten dass wir uns in einem Supermarkt gekauft haben sitzen wir auf einer Parkbank, genießen den Sonnenuntergang und machen das was wir die letzten Tage am besten gekonnt haben, wir lassen uns von Mark Uwe Kling die Story von ihm und seinem Känguru durch die kleinen Lautsprecher auf uns einprasseln. Auch wenn wir vielleicht nicht immer viel zu reden hatten, hatten wir eine unglaublich schöne Zeit miteinander und ich bin Froh dass mich meine kleine Schwester ein bisschen auf meinem Weg begleitet hat. Wie heists so schön, man muss auch mal gemeinsam schweigen können um zu wissen was man an einander hat. Unter diesem Motto machen wir uns auf dem Weg zum Flughafen, holen uns noch ein letztes Subway Sandwich und ein letztes gemeinsames Bier, dann ruhen wir uns noch ein bisschen in unserem gemütlichen Wohnzimmer aus und bald scheppert dann auch schon der Wecker der uns unsanft sagt dass es schön langsam Zeit wird sich von einander zu verabschieden. Nachdem ich meinS Schwesterherz um halb 4 Uhr Morgens am Flughafen Christchurch abgesetzt habe mache heißt es für mich nochmal 30 Minuten Autofahrt bis ich an einem freien Campingplatz etwas südlich von Christchurch ankomme und mein Nachtquartier zum ersten mal nach zwei Monaten wieder alleine aufschlage.

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Wie oben so auch unten...oder wia war des?

17.04.- 30.04Nach einer windigen zweieinhalb stündigen Überfahrt kommen wir ausgeruht aber immer noch müde in Napier im norden der Südinsel an und machen uns erst mal auf die Suche nach einem gemütlichen Café zum Frühstücken. Nachdem wir uns um unser leibliches Wohl gekümmert haben sind wir dann auch bereit uns wieder auf den Weg zu machen. Ich habe von ein paar anderen Backpackern gehört dass es in Blenheim, nicht weit von hier immer Arbeit auf den Weinfeldern gibt. Also ist es nur fair da mal mein Glück zu probieren, ich könnte mir eine Bleibe suchen und meine Schwester kann derweil ein bisschen allein weiter reisen und die Natur auf eigene Faust erkunden. Bei den ersten beiden Weinbauern bei denen ich nach einem Job frage bekomme ich eine Absage. Von einer anderen Quelle erfahre ich dann dass es erst in etwa 3 Wochen wieder richtig los geht und Leute gebraucht werden. Also heists wohl erst mal weiterreisen. Warum nicht die Zeit genießen die wir noch zusammen haben und später wieder zurück kommen wenn das mit der Jobsuche wieder leichter wird. Ramona hat sich die letzten Tage gründlichst mit dem Lonely Planet für Neuseeland auseinander gesetzt und eine schöne Route geplant die uns für die Zeit bis zu ihrem Rückflug nach Deutschland auf der Strecke hält. Über den Norden der Südinsel, vorbei am Golden Bay geht unser Weg über die Westküste nach unten zu den Gletschern. Der Straßenbau hier ist etwas anders als wir ihn aus Deutschland kennen, da gibt’s nicht mal ne kleine Zwischenstraße die zwei Hauptstraßen miteinander verbindet, wenn man sich für einen Weg entscheidet, dann bleibt es für die nächsten paarhundert Kilometer auch genau der Weg! Es gibt zwei Möglichkeiten wie wir uns den Weg hinunter an der Westküste gestalten können, bei dem einen sind wir zwar etwas schneller und fahren durchs Landesinnere, die andere Strecke führt direkt an der Küste entlang, vorbei an den berühmten pancake rocks. Eigentlich nur um einen Blick auf diese wie Pfannenkuchen aufeinander gestapelten Felsplatten zu erhaschen entscheiden wir uns für den Küstenweg und wie sollte es auch anders kommen, wir fahren volle lotte an ihnen vorbei ohne auch nur das geringste von ihnen mit zu bekommen :D Naja...passiert. Neuseeland hat ja zum Glück noch mehr zu bieten als nur ein Naturspektakel und so genießen wir die nächsten Tage damit die Gletscher und Berge auf der Südinsel zu erkunden bevor unsere Reise wieder etwas Städtischer wird, nicht zuletzt um vielleicht auf die schnelle doch noch einen Job in einer Stadt in einem gemütlichen Kaffee oder Restaurant zu finden in dem ich für die nächsten Monate bleiben könnte. Weder in Wanaka noch in Queenstown kommen wir in dieser hinsicht auf unsere kosten, aber zumindest sind es zwei schöne Städte die es wert sind ein zwei Tage da zu bleiben und das Leben hier zu genießen, Queenstown ist ziemlich geschäftig, eine richtige Touristenstadt mit einem großen See an dem man sich mal den ein oder andern Kaffee gönnen kann. Wanaka hingegen ist sozusagen ein kleines etwas weniger hektisches Queenstown, genau wie die große Stadt auch an einem See gelegen ist es hier ruhiger und die Atmosphäre ist im allgemeinen etwas gechillter. Die Leute machen einen glücklicheren Eindruck und scheinen etwas gelassener zu sein.Wie dem auch sei. Wir verbringen viel Zeit damit uns unseren Weg durch das leben hier zu schlagen und schneller als wir schauen können ist es dann auch soweit dass wir am Ende des Monats angekommen sind. Bei einem letzten Bier, ziemlich genau dem ersten dass wir uns in einem Supermarkt gekauft haben sitzen wir auf einer Parkbank, genießen den Sonnenuntergang und machen das was wir die letzten Tage am besten gekonnt haben, wir lassen uns von Mark Uwe Kling die Story von ihm und seinem Känguru durch die kleinen Lautsprecher auf uns einprasseln. Auch wenn wir vielleicht nicht immer viel zu reden hatten, hatten wir eine unglaublich schöne Zeit miteinander und ich bin Froh dass mich meine kleine Schwester ein bisschen auf meinem Weg begleitet hat. Wie heists so schön, man muss auch mal gemeinsam schweigen können um zu wissen was man an einander hat. Unter diesem Motto machen wir uns auf dem Weg zum Flughafen, holen uns noch ein letztes Subway Sandwich und ein letztes gemeinsames Bier, dann ruhen wir uns noch ein bisschen in unserem gemütlichen Wohnzimmer aus und bald scheppert dann auch schon der Wecker der uns unsanft sagt dass es schön langsam Zeit wird sich von einander zu verabschieden. Nachdem ich meinS Schwesterherz um halb 4 Uhr Morgens am Flughafen Christchurch abgesetzt habe mache heißt es für mich nochmal 30 Minuten Autofahrt bis ich an einem freien Campingplatz etwas südlich von Christchurch ankomme und mein Nachtquartier zum ersten mal nach zwei Monaten wieder alleine aufschlage.

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Rundtour auf der Nordinsel

10.04.-16.04.Es is ja jetz scho a Zeitl her seit dem letzten Eintrag und in da Zwischenzeit is a haufa passiert. Am besten werds wohl sei wenn ich erst moi da anfang wo da alte Eintrag aufhört...bei der Flucht aus Auckland. Wir ham uns also des Auto gekauft und uns dann logischerweise erst mal irgendwo an Parkplatz gesucht bevor wir drauf gekommen sind dass direkt neben unserm Hostel auch einer ist. Also Auto nochmal umparken und einfach den Parkzettel (die schaun eh alle gleich aus) drin lassen den wir eh schon gezahlt haben. An unserm letzten Abend gings dann noch mit Hannah und Alex mit denen wir uns ein Zimmer geteilt haben und die zufälligerweise auch ein Geschwisterpaar sind auf ein zwei Bier in die angesagteste Backpackerbar in ganz Auckland „Habanna Joe“. Was soll ich sagen, as Bier war zumindest billiger als sonst irgendwo, aber dafür hatt mans in dem schuppen nüchtern auch nicht ausgehalten. Die Musik vogelwild gemischt, von Elton John über Judas Priest zu Celine Dion (genau in der Reienfolge!) war alles dabei. Was ist verkehrt hier, sind die Neuseeländer wirklich so drauf aus es allen recht zumachen dass se noch nicht mal in der Lage sind eine Musikrichtung den ganzen Abend zu spielen? Naja für 3 Bierchen wars ne ganz nette Unterhaltung, aber dann gings auch wieder Richtung Heimat. Am nächsten Morgen war Ramona vor mir wach und ist gleich mal runter zum Parkplatz um n neues Ticket ins Auto zu legen, es war wsl so um 7:00 und wie solls auch anders sein war natürlich schon a schönes weißes Blatt Papier in unsere Scheibenwischer eingeklemmt. Darauf stand neben der Uhrzeit 5:30 MORGENS und der Nummer des netten Beamten der uns den Liebesbrief geschrieben hat auch eine Aufforderung den kleinen Unkostenbeitrag von 65,-$ an die Stadt zu zahlen. Aber da wir sowieso abhauen und das Auto gerade erst gekauft haben sparen wir uns die Kohle lieber und verlassen die Stadt so schnell wies geht. Wir sind schon eine ziemliche Weile unterwegs hatten Zeit uns die Landschaft anzuschauen und hier und da mal einen Kaffee zu genießen und fahren gerade an der Küstenstraße gen Norden, als plötzlich aus dem nichts diese Baustelle auftaucht. Wir hätten noch 20 Kilometer bis zu unserem eigentlichen Zielort und müssten jetzt eine gute Tour von 5 weitern Stunden Umweg nehmen...Wir entscheiden uns dann doch lieber dafür einen Alternativplan auszuarbeiten und eine komplett andere Strecke zu nehmen. Eigentlich plane ich mal wieder ziemlich wenig und überlasse die Routenplanung meiner Schwester. Ich bin immer noch ziemlich durch was as reisen und sightseeing angeht und während ich die letzten Tage damit verbracht hab mich nach nem Job umzusehn und die notwendigen bürokratischen Schritte einzuleiten um meine Führerscheine zu beantragen hatte Ramona viel Zeit sich durch den Neuseeland Reiseführer durchzuwälzen. Der grobe Plan schaut in etwa so aus dass wir uns noch eine Woche lang auf der Nordinsel umschaun und langsam aber sicher nach Wellington in den Süden fahren, von wo aus wir die Fähre auf die Südinsel nehmen. Was soll ich sagen, für meinen Teil laufen die nächsten Tage und Wochen meist ziemlich geregelt im selben Rhythmus ab, morgens erst mal nen Kaffee und dann wenn wir uns nicht gerade dazu entschieden haben etwas länger an einem Ort zu bleiben cruisen wir abwechselnd durch die weiten Landschaften Neuseelands. Auf der Nordinsel finden wir einen Campingplatz, der gleichzeitig einen Spa mit im Angebot hat. Hier ist es so schön dass wir uns für zwei Nächte einnisten. Ein Ort der Ruhe, nicht weit ab vom Schuss, aber doch weit genug draußen um die Natur in ihrer vollen Schönheit zu genießen. Riesige Farne und Palmen zieren den Beckenrand des mit heißem Thermalwasser gefüllten Pools. Abends wenn die Luft abkühlt setzt sich ein bequemer Dampf über das nasse Vergnügen und morgens Kräht der Hahn zum Sonnenaufgang. Meine Schwester hat genug power um sich einen der Wanderwege anzuschauen und die Umgebung etwas genauer zu erkunden während ich entweder mein Buch lese oder mir mit einem der Unzähligen Filme auf meiner neuen Festplatte den Verstand verneble. So n kleiner Durchhänger darf auch mal drin sein. ☺ Wir erreichen Wellington gerade rechtzeitig zum Osterwochenende und um den „Jahrhundersturm“ in der Hauptstadt zu erleben. Ich würds mal eher als mittelstarke Windböen bezeichnen was da durch die Straßen fegt, aber wer bin ich schon zu entscheiden ob es n Sturm war oder doch nur der Flügelschlag eines Schmetterlings in den Bergen von Himalaya. Eigentlich wollten wir die Fähre gleich am nächsten Tag nehmen, aber die war leider schon ausgebucht, also bleiben wir noch ein Weilchen und schauen uns für ein bisschen Geschichtskunde im Heimatmuseum um. Ein gutes hat es dann doch noch dass wir nicht gleich weiter fahren konnten, am Morgen an dem wir Wellington dann schlussendlich verlassen bin ich stolzer Besitzer einer neuseeländischen Kreditkarte und muss jetzt nur noch drauf warten, dass mir meine Steuernummer zugeschickt wird bevor ich wirklich as Arbeiten und Geldverdienen anfangen kann. Und obendrein haben wir auch noch rausgefunden, dass es an Feiertagen in Neuseeland ziemlich schwierig ist an Alkohol ran zu kommen. Im Supermarkt wird er garnicht verkauft und im Restaurant kann man nur dann was zum trinken bestellen wenn man mindestens ein Hauptgericht dazu bestellt. Verrücktes Land.

3.7.17 23:40, kommentieren